Schlafstörungen und Parkinson


Symptome verstärken sich gegenseitig
Schlafstörungen und Parkinson

Bis zu 90 Prozent der Parkinson-Patienten leiden unter Schlafstörungen. Das ist verhängnisvoll, denn Schlafmangel verschlechtert die Parkinson-Symptome. Mit Hilfe eines Neurologen lässt sich der Teufelskreis durchbrechen.

Zittern, Muskelsteife und Bewegungsverzögerungen gelten als charakteristische Anzeichen der Parkinson-Erkrankung. Doch häufig gesellt sich ein weiteres Symptom hinzu. „Typische Probleme bei Parkinson-Patienten sind Ein- und Durchschlafstörungen, eine erhöhte Tagesschläfrigkeit sowie Traum-Schlaf-Verhaltensstörungen, die mit lebhaften Bewegungen von Armen und Beinen meist in der zweiten Nachthälfte einhergehen“, erklärt Dr. Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN). 

Wie Schlafstörungen entstehen

Die Schlafprobleme entstehen krankheitsbedingt oder als Folge psychischer Begleiterscheinungen. Manchmal sind sie auch als Nebenwirkungen der Parkinson-Medikamente aufzufassen. Einige Betroffene bleiben wach, weil ihnen das Restless-Legs-Syndrom oder schlafbezogene Atmungsstörungen den Schlaf rauben.

Eine gründliche Diagnose ist entscheidend

Der Schlafmangel ist nicht nur belastend, er verstärkt auch die Parkinson-Symptomatik. Deshalb sollten Betroffene so früh wie möglich die Hilfe eines Neurologen in Anspruch nehmen. „Es geht dann darum, genau zu klären, welche Ursache hinter den Beschwerden stecken, um die Schlafstörungen gezielt behandeln zu können“, betont Dr. Beil.

Gut schlafen trotz Parkinson

Häufig hilft eine Medikamentenumstellung. Gegen nächtliche Unbeweglichkeit wirken langwirksame Parkinson-Medikamente. Bei lebhaften Träumen und körperlicher Unruhe, hat es sich bewährt, die Stärke der Medikamente zu reduzieren. Zusätzlich gilt es weitere Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, nächtliche Atemaussetzer und das Restless-Legs-Syndrom zu behandeln. Ergänzend helfen Entspannungsübungen, warme Fußbäder, regelmäßige Schlafenszeiten und abendliche Spaziergänge.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

News

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Strategien gegen die Atemnot
Strategien gegen die Atemnot

Angst vor dem Ersticken

Atemnot kann den Alltag stark einschränken und vielen Betroffenen Angst machen. Doch es gibt Möglichkeiten, besser mit den Beschwerden umzugehen und den Teufelskreis aus Luftnot und Anspannung zu durchbrechen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Alte Apotheke in Rissen
Inhaber Stefan Moog
Telefon 040/81 22 03
Fax 040/41 11 57 77
E-Mail alte-apotheke-rissen@gmx.de