Raue Haut an Oberarm und Oberschenkel


Reibeisenhaut richtig pflegen
Raue Haut an Oberarm und Oberschenkel

Raue und schuppige Haut an Oberarmen oder Oberschenkeln sind die typischen Anzeichen einer Reibeisenhaut. Konsequente Pflege hilft, die Beschwerden der Verhornungsstörung zu lindern.

Verschwindet mit dem Alter

Bei der Reibeisenhaut verschließen stecknadelkopfgroße Hornpfröpfe die Öffnungen der Haarfollikel. Dadurch fühlt sich die Haut rau und schuppig an. Meist sind die Streckseiten der Oberarme und Oberschenkel betroffen. In seltenen Fällen ist auch die Haut an Gesäß oder das Gesicht rau. Die gute Nachricht: Die Verhornungsstörung ist harmlos und verschwindet im Alter oft von alleim. Trotzdem empfinden viele Betroffene die Hautprobleme als Belastung.

Mit Urea und Milchsäure pflegen

Mit der richtigen Pflege können Betroffene das Hautbild verbessern und ihre Symptome lindern. Für die tägliche Hautpflege eignet sich am besten eine Lotion mit Harnstoff (Urea). Urea hilft den Hautzellen, sich untereinander zu verbinden und reduziert die Hornhautplättchen. Über den Tag bindet Urea Feuchtigkeit in und auf der Haut. Alternativ zu Urea können Betroffene Salben mit hornlösenden Keratolytika wie Milch- oder Salicylsäure verwenden. Wöchentliche Peelings mit Salicylsäure, Milchsäure und Fruchtsäure öffnen die verstopften Hautporen und Entfernen die Verhornungen. Bei der Auswahl der richtigen Pflege helfen auch die Ärzt*in oder Apotheker*in

Quelle: Landesapothekerkammer Hessen (07.08.2018)

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