Kakao stärkt Muskeln


Hilfe bei Diabetes und Herzinsuffizienz
Kakao stärkt Muskeln

Schokolade ist nicht nur ein Stimmungsaufheller. Der in ihr enthaltene Kakao hat wertvolle Inhaltstoffe, die unsere Gesundheit nachweislich fördern. Ein Pflanzenstoff im Kakao hilft Herzkranken und Typ-2-Diabetikern ihre Muskelleistung zu verbessern, wie eine Studie der UC San Diego School of Medicine ergab.

Mitochondrien für den Muskelaufbau

Unsere Muskeln brauchen viel Energie, um zu funktionieren. Die Energie bekommen sie von den so genannten Mitochondrien<sondertextlink></sondertextlink> – den Energiekraftwerken der Zellen. Eine große Anzahl von ihnen kommt darum in den Muskelzellen vor. Diabetes und Herzinsuffizienz beeinträchtigen die Funktion der Mitochondrien und damit die Skelett- und Herzmuskulatur. Betroffene klagen oft über Kurzatmigkeit, Müdigkeit und über Schwierigkeiten, selbst kleinere Strecken zu laufen.

Kakao-Flavonoid fördert Mitochondrien

US-amerikanische Forscher prüften, ob das in Kakao enthaltene Flavonoid Epicatechin dem Muskelabbau bei Diabetikern und Menschen mit Herzinsuffizienz entgegen wirkt. Flavonoide sind <sondertextlink>02z75|sekundäre Pflanzenstoffe</sondertextlink>, die <sondertextlink>02z38|antioxidativ</sondertextlink> wirken und darum häufig in der Medizin zum Einsatz kommen.

Für die Studie wählten die Wissenschaftler mehrere diabetes- und herzkranke Patienten aus, deren Skelettmuskulatur beschädigt war. Drei Monate lang nahmen die Studienteilnehmer täglich 100 Milligramm Epicatechin auf, hauptsächlich mit dunkler Schokolade, da diese viel Kakao enthält. Die Forscher untersuchten das Muskelgewebe der Probanden vor und nach diesen drei Monaten. Sie stellten fest, dass sich die Zahl der Mitochondrien in den Muskelzellen und damit die Leistung von Herz- und Skelettmuskulatur erhöht hatte. Ob sich kakaohaltige Produkte für die Behandlung von Menschen mit Herzinsuffizienz und Diabetikern eignen, müssen weitere Studien zeigen.

News

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Alte Apotheke in Rissen
Inhaber Stefan Moog
Telefon 040/81 22 03
Fax 040/41 11 57 77
E-Mail alte-apotheke-rissen@gmx.de