In Deutschland haben etwa 20 Millionen Erwachsene einen zu hohen Blutdruck. Ein tückisches Leiden, denn Bluthochdruck verursacht jahrelang keine Beschwerden, bleibt lange unbemerkt und unbehandelt. Es drohen Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine Nierenschädigung. Um diesen zu entgehen, rät die Deutsche Herzstiftung, bereits im Kindesalter mit regelmäßigen Blutdruckmessungen zu beginnen. Ein kostenloser Blutdruck-Pass hilft, die Werte im Auge zu behalten und langfristige Tendenzen zu erkennen.
Menschen, deren Eltern beide an Typ-2-Diabetes leiden, haben ein knapp dreifach erhöhtes Risiko, selber daran zu erkranken. Dies lassen Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) annehmen.
Schokolade senkt den Stresspegel des Körpers und beugt somit stressbedingten Herzleiden vor. Das wiesen schweizerische Forscher anhand einer aktuellen Studie nach. Einziger Wermutstropfen: Die gesunden Inhaltstoffe stecken vor allem in der bitteren schwarzen Schokolade, da diese die höchsten Kakaoanteile enthält.
Bei durchschnittlich 80 Prozent der behandelten Tinnitus-Patienten verbessern sich mithilfe einer Neuro-Musiktherapie die Beschwerden. Ein möglicher Erklärungsgrund für den Erfolg der Behandlung: Die Tonhöhe der wahrgenommenen Geräusche sinkt. Dies bestätigte eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Musiktherapieforschung.
Eine Grippe erweist sich besonders bei älteren Menschen als hartnäckig. Deutsche Forscher entdeckten einen möglichen Grund: Das Grippevirus vermehrt sich in älteren Menschen so langsam, dass ihr Abwehrsystem die Erkrankung zu spät erkennt.
Seit 1. April gelten in allen Apotheken neue Rabattverträge. Für Millionen Patienten bedeutet das: Sie werden bei der nächsten Rezepteinlösung ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt bekommen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) insbesondere alle chronisch kranken Patienten aufmerksam, die gesetzlich krankenversichert sind.
Viele Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Fernseher oder Computer. Sie bewegen sich zu wenig und machen schon mal eine Nacht vor dem Bildschirm durch. Dieses Verhalten weist in vielen Fällen auf psychische Probleme hin, wie schwedische Forscher des Karolinska Instituts herausfanden.
Bei der Behandlung von jungen ADHS-Patienten verschreiben Ärzte in Deutschland seltener Arzneimittel. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Hinweis auf eine Auswertung ihrer Arzneidaten mit. Experten begrüßen die stärkere Zurückhaltung in der Arzneimittelgabe, da der eingesetzte Wirkstoff als nebenwirkungsreich gilt.
Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.
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Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?
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In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.
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Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.
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Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.
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